6. Mai 2012

Blog Awards (Platz 1 für #OWL;)


Finanz-Blog Awards

(Platz 1 für für #OWL;)
  1. Kaum ist man mal kurz unterwegs, 
    räumen @Blicklog und @egghat einfach so Blog-Preise ab:
    finanzblog awards
    Platz 1 für Dirk Elsner mit seinem Blicklog
    und dann noch den
    Sonderpreis für @egghat mit seiner Wunderbaren Welt der Wirtschaft
  2. Hier noch mal einen richtig dicken fetten Glückwunsch, die Zwei haben es echt verdient.
    Als jemand, der deutsche Wirtschaftsblogs schon seit einigen Jahren verfolgt, 
    kann ich mir kaum würdigere Preisträger vorstellen. 
    Die Ehrung zeigt, daß auch "Einzelkämpfer" über einen längeren Zeitraum qualitativ hochwertigen Inhalt 
    erarbeiten und veröffentlichen können. 
    Die professionelle Konkurrenz könnte einiges lernen von den Beiden!
    #OWL ist stolz auf Euch!


Mensch vs. Maschine

Mensch vs. Maschine = Oder warum Märkte keine Psychologie mehr besitzen.
#HFT
von @mtaege (Mathias Taege) Gastbeitrag #HFT1 V1.1
  1. MTaege
    @egghat #HFT sehe ich absolut kritisch, hab dazu auch was bei google+ geschrieben t.co/qeN52EuT
  2. so betitelt einer meiner ältesten Twitterfreunde (Mathias Täge) seinen Artikel auf G+.
    Ich fand den Artikel so gut, daß ich ihn gefragt habe, ob ich seinen Artikel für mein Blog
    übernehmen kann (unter einer entspechenden cc-Lizenz). 
    Da ich selber lange am Thema 
    Hochfrequenzhandel "high frequency trading #HFT
    dran bin, werde ich seinen Artikel mit einigen Bemerkungen und links ergänzen 
    (eigener Post dann später irgendwann). 
    Also auf geht's: @Mtaege auf G+
    (Satzbau, Zeichensetzung und wenige Formulierungen minimal überarbeitet)
    ______________________________________________ 
    Mensch vs Maschine = Oder warum Märkte keine Psychologie mehr besitzen. 
    Gestern ging über Twitter der Artikel im handelsblatt die Runde "37 mikrosec je Deal"
  3. Geht man mal davon aus, daß bereits heute 40-60% aller Deals über #HFT  - also Algos - laufen,
    und (dank der Schnelligkeit der Orders) ist das Handelsvolumen bestimmend für den Markt. 
    Wenn man das weiß, muss man eigentlich nur lachen über die Berichterstattung in den Wirtschafts/Börsenteilen der Zeitung, bzw Presse allgemein. Da wird den "Märkten" eine Psychologie zugeschrieben, die es im Realen garnicht geben kann, denn Maschinen haben keine Psyche, keine Emotionen, sondern führen ihr Programm aus. Dieser Tatsache muss man sich bewusst sein, wenn man den "Markt" verstehen will. 
    Ökonomen neigen ja eh dazu, sich wenig mit Menschen und ihrem Verhalten zu beschäftigen, und was noch schlimmer ist, ist dieser Blinde Glaube an den Markt. Maschinen machen Fehler, Programme haben Bugs, und wenn viele Maschinen, meist auch mit gegenläufigen Strategien ihre Programme abspulen, ist Chaos programmiert, und das im wahrsten Sinn des Wortes. 
    Wenn also Politiker uns sagen, dass wir wieder Vertrauen der Märkte zurückgewinnen müssen, stellt sich mir die Frage, warum sollten wir? Mal davon ab, dass das gar nicht geht, und Maschinen kein Vertrauen kennen, sondern nur ihrer Programmierung folgen, stellt sich auch die Frage, verstehen Politiker überhaupt etwas von Wirtschaft, oder HFT? 
    Wissen die überhaupt, dass sie da Maschinen huldigen? 
    Sicherlich werden viele jetzt anführen, dass die Maschinen ja die Befehle der Menschen gehorchen, und es Menschen sind, die mit Hilfe von #HFT Handel betreiben. Das wäre ein Argument, wenn die Anwender der Programme sie 
    a) verstehen würden 
    b) jederzeit zugriff auf die Parameter hätten, und 
    c) in der Lage wären, diesen Handel zu verfolgen. 
    Nur nennt mir einen Händler der das alles kann? 
    Nennt mir einen, der jeder Order (wie in dem Bsp. 37 Mikrosec pro order) folgen kann? 
    Oder der auch nur versteht, was das Programm tut.
    Wir leben in Zeiten von Apple und Microsoft, wo die Anwender eh nur anwenden, aber die eigentlich Programmierung Blackboxes sind. und ich schließe mich da nichts aus. Ich bin kein IT-ler, aber ich habe meine Skepsis noch nicht abgelegt. Niemand kann den komplexen Handel, den die Algos untereinander machen, verstehen. Denn für die Analyse sind wieder Algos und Computer nötig, und ironischerweise treiben wir den Wahnsinn noch weiter. 
    Algos, Computer bestimmen, wie sich unsere Politik verhält, und die Algos reagieren darauf wieder. Und anstelle das ganze mal kritisch zu hinterfragen, haben wir nichts besseres zu tun, als dem Markt.(in Wirklichkeit den Finanzmarkt) zu einer Gottheit zu erheben. Der Markt hat immer recht. Verschließen wir die Augen, ziehen den Kopf ein, und hören auf zu denken. Glauben wir den "Experten" die uns dann wieder sagen, was der Markt von uns will. 
    Das Ironische, dass diese Experten bald auch durch Programme ersetzt werden.

    Glaubt ihr nicht?
    Dann hier
    n-s.us 
    We Transform Data into Stories and Insight™
    Artificial Intelligence. Human Insight. Real Results

    näheres könnt ihr hier nachlesen.
    scilogs.de/wblogs/blog/robo...

    Wer einen Text über ein Baseballspiel so verfassen kann, dass keiner merkt, ob es von Mensch oder Maschine geschrieben wurde, der schafft das auch bei Wirtschaftstexten.Da besteht absolut kein Problem.
    Also sind es bald Algos, die dann Texte verfassen, über einen Handel, den Algos tätigen, der dann Politiker veranlasst, Gesetze und Kürzungen zu beschließen, die wohl auch bald von Algos geschrieben werden.
    Schöne Neue Welt, und jetzt schon teils Realität.

    Denkt einfach mal drüber nach..

    Diese(s) Werk bzw. Inhalt von @mtaege steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter Twitter @mtaege erhalten
    ______________________________________________  

    soweit erstmal Mathias Taege, Danke,
    Du nimmst mir viele Worte aus dem Mund ( und hast mich zum Schreiben animiert).

26. April 2012

#RTFM welche Themen gibs wo?


TeraEuros Blogs
  1. Wie kurz angekündigt, kleiner Überblick (wird noch permanent verlinkt) 
    Mein Hauptblog
  2. Themen: Politik Wirtschaft Finanzen Europa Euro 
    SpiegeleiPad Themen: IPads Apps Drohnen Netzthemen Copyblabla


    nachdem sich die Beiträge irgendwie häufen als eigenes Blog
    #IHPA #Piraten


    #Twitteristik
    Wortspiele rund um Twitter und mal ein paar Twilights (under construction)


    #catcontent überall... 
    gesammelt und konzentriert dann bei 
    #CatsandiPads

    die meisten neuen Kurzsstories schreibe ich in
    Storify
    und wenn sich nem Artikel nicht mehr viel tut, wird er im entsprechenden Blog "archiviert"
    und dann bei Storify gelöscht.

#Twitteristik an Wortistik, danke!

#Quantenhashtagphänomenologie
"...the beginnig of a beautiful friendship"


Brach liegt dieses Blog seit längerer Zeit...
Seinen Zweck hat es eigentlich erfüllt, u.a. das Projekt "erst 18 promille und bald 18 ppm" 
für die @marginalen #AKA #FDP ist mitangeschoben und nimmt seinen Lauf...
parts per million - Wikipedia
Die Blogruinen liegen hier verlassen herum..
Warum also sowas wie 'nen Versuch eines Relaunch?
Twittern macht deutlich mehr Spass als Bloggen -
das ist die Erfahrung, die ich seit geraumer Zeit mache.
Doch ein kleiner Einwurf- grad mitten im Getwitter - gab mir zu denken:
@TeraEuro Ich bin nun mal dem Wahren, Schönen, Guten verpflichtet. Der durchschnittliche Tweet hält 12 Minuten, mein Blog hingegen ewig… … …
von DetlefGuertler, das sagte der Meister - "Yoda" - im Zusammenhang mit
Twitterrorist - mit herzlichem Dank an und gleichzeitig deutlichem Dissens mit @TeraEuro bit.ly/ImXyac
Twitterrorist in seinem Wortistik-Blog bei der taz.
Als er meinen #Wortistik Vorschlag (mal wieder) locker und präzise
sezierend ziemlich zerlegte (s.a. Kommentar dort).
Sein Wort "hingegen ewig ..." (s.o) gab mir 'nen Anstoss
ein dreiviertel(?) geläuterter 
"Twitterorist" ...


kurzum, ich versuche mal wieder, etwas mehr zu bloggen:
es wird getwittert,
Stories häufig in Storify gebastelt (solang sie noch im Fluss sind) und
meine Blogs(Plural) sind dann
Archiv für die Ewigkeit(?)
wer bloggt, der bleibt!?


Genauere Erläuterungen, welche Themen wo behandelt werden , folgen.











27. November 2011

Milliarden sind für Amateure ...

sozusagen sprachlos...

als ich mir den Begriff Tera-Euro einfallen liess, hab ich mir eigentlich nicht vorgestellt, dass man ihn mal ganz locker benutzen kann/muss, um das Ausmass des Gezockes zu beschreiben. Heut durfte durfte ich dann folgendes lesen:

$707,568,901,000,000: Total Outstanding Derivatives By A Record
http://bit.ly/uFSIrt

also über 707 Billionen
oder
707 Tera$
oder
0,7 Peta$

Das Ausmass unregulierter (OTC) Derivate wächst mal eben in einem halben Jahr um über 100 Billionen auf über 700 Billionen $ ...

Vor einigen Wochen witzelte ich noch mit Detlev Gürtler von der TAZ darüber, ob wir nochmal den Begriff Peta erleben werden, heute dann first official use, so schnell geht das....

Also lasst den Politiker-Kindergarten weiter von (ihnen selbst nicht geblickten Milliarden, siehe egghat) reden, Profis wissen, mit welchen Summen und Grössenordnungen man zockt...

ich denk für mich grad mal so halblaut über moderate Steuersätze von 5-10% auf Spielgeld nach, nebenbei hab ich dann kreative und funktionierende Euro-Rettungs-Ideen ...

4. November 2011

world needs cats (and blogs)


weekly Antidote de Jour 


 inspired by Yves Smithshe does it daily in her link section,

liebe Grüße an 

Opalkatze bzw. eher @kaffeebeimir 

und an


(Uwe Skrzypczak, danke für die wunderschönen Fotos)

28. Oktober 2011

World needs Cats

weekly Antidote de Jour 


( inspired by Yves Smith
she does it daily in her link section )

27. Oktober 2011

Die Mainstream-Ökonomie im ptolomäischen Zustand/Zeitalter, wo sind Kopernikus und Galileo ? (1)

Dann mal los,
nachdem an x Stellen massive Zweifel am neoklassichen Ökonomie-Theoriegebäude formuliert werden,
sei es im Spiegelfechter aktuell: 

Ökonomenkritik » Spiegelfechter

sei es in Diskussionen mit Journalisten, die eher in der Mainstream-Wirtschafts-Presse tätig sind (z.B. Olaf Storbeck (Handelsblatt)und Patrick Bernau (FAS), die u.a. eine herrvorragende Twitter-Berichterstattung vom Wirtschafts-Nobelpreisträgertreffen in Lindau gemacht haben)

kommt man relativ eindeutig zu dem Schluss:

Es herrscht nicht nur Unbehagen am Zustand der Ökonomie-"Wissenschaft".
Die Diagnosen gehen eher 

  • vom Vorwurf mangelnder Erklärungs- und Prognosekraft über 
  • den Versuch, immer  komplexere esoterisch-ptolomäische anmutende Formeln zu basteln bis 
  • zur Erklärung des kompletten intellektuellen und praktischen(!) Bankrotts.
Da ich zu dem Thema schon einige Zeit Material gesammelt hab, für Interessierte hier ein paar Links zum Einstieg:

Ein sehr pragmatischer Ansatz findet sich in einem meiner Lieblingsartikel beim 

die sich gleich der Frage widmen, welcher Wirtschaftswissenschaftler (nicht nur auf diese beschränkt) eigentlich am meisten zum Zustandekommen der Finanz-, WIrtschafts- und Staatsschuldenkrise beigetragen hat, sei es theoretisch oder ganz handfest praktisch.
Sie veranstalteten einfach eine Art Wahl für einen quasi alternativen Negativ-Nobelpreis, für
"the economist most responsible for causing the Global Financial Crisis",
über 7500 Personen (sehr viele Ökonomen darunter) stimmten ab mit erfrischend witzigen Ergebnissen
The vote totals for the other finalists were:   
Fischer Black and Myron Scholes  2,016   
Eugene Fama   1,668                           
Paul Samuelson  1,291               
Robert Lucas   912                           
Richard Portes   433                                       
Edward Prescott and Finn E. Kydland  403   
Assar Lindbeck   375 

Kurze Zeit später - praktisch parallel zur laufenden Abstimmung oben-  kamen sie auf die Idee,
mal nach "brauchbaren" Ökonomen (meine Formulierung) zu fragen:


The object is to select and award the three economists who first and most clearly anticipated and gave public warning of the Global Financial Collapse (GFC) and whose work is most likely to prevent another GFC in the future.
Das wurde in DE sogar aufgegriffen in der quasi Mainstream-Presse:
wobei die WiWo sinnigerweise nicht einmal den späteren Gewinner in ihrer Liste hatte, quasi die Bestätigung des Armutszustands im deutschen Wirtschaftsjournalismus.
the winner:
Keen, Roubini and Baker win Revere Award for Economics
dazu hier
Steve Keen's Blog debtdeflation
netterweise direkt mit einem passenden link dort:
ein video genannt:
George Monbiot Seminar | Steve Keen's Debtwatch
Given that my audience included academic economists–from PhD students to Professors of some note–I went into more depth on the modelling I have done of Minsky’s Financial Instability Hypothesis than I normally do in public talks. The discussion I had afterwards is also recorded, which is why the video is so lengthy.
Wesentlich grundsätzlicher sind noch folgende zwei Artikel/Publikationen:
und


Understanding Financial Crisis Through
Accounting Model
von Bezemer, Dirk J, Groningen University
(Warnung längeres PDF )


Für nen schnellen Überblick über Minsky und Keen hier die Wikilinks:
Hyman Minsky – Wikipedia
Steve Keen – Wikipedia

engl.:
Hyman Minsky - Wikipedia, the free encyclopedia
Steve Keen - Wikipedia, the free encyclopedia


weiteres Material zu diesem Themenblock sammelt sich bei mir unter:

Ich erinnere mich an die die Minsky Serie bei weissgarnix, aber er hat sie ja depubliziert, mal sehen, ob sich da evtl. noch etwas machen lässt.

So Teil 1 über alt-econ erledigt, 2 weitere in Vorbereitung.

21. Oktober 2011

"risk of sunburn, politicians ban sunrises" aka Rating Agenturen als Sündenböcke für planlose Politik



Liebe Gaby, 
auch wenn wir sonst oft einer Meinung oder zumindest auf derselben Wellenlänge sind, muss ich hier ein paar Worte zum Thema loswerden.
Dein Artikel beschreibt gut formuliert, ausführlich und informativ vieles zum Thema Rating-Agenturen, dafür auch (wie fast immer) ein Lob.

Wo er aber aus meiner Sicht erhebliche Defizite aufweist, ist im Bereich der Analyse des 

Verhältnis von Politik und Rating Agenturen:

Die Rating Agenturen haben sich nicht(!) selber so mächtig gemacht, 
wie es dargestellt wird, sondern es war eindeutig die Politik, 
die Ihnen ihre heutige Rolle verschafft hat. (#knieschuss)

Welche  Deppen Strategen haben denn 
Bilanzierungs- , Anlage- und vor allem Risikobewertungs-Regulierungen gebastelt 
( Stichwort Basel II oder demnächst Basel III), 
nach denen sich alle möglichen Finanzinstitutionen richten (müssen ) ?
Nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen, Pensionsfonds und ähnliches.
Und wer hat in diesen Regelungen dann Rating-Anforderungen festgeschrieben ?

Das war das Werk von ökonomisch nicht sonderlich bewanderten 
(ich verkneif mir mal nen härteren Ausdruck)  Politikern und (EU-)Bürokraten, 
die diesen Kram verbrochen haben ( natürlich nicht ohne sich beraten zu lassen).

Man kann jetzt also beim besten Willen nicht sagen, dass Rating-Agenturen verantwortliche Politiker dazu gezwungen haben!
Doch ein Schuldiger scheint festzustehen: Es sind die Rating-Agenturen, die mit ihren Ratings der strauchelnden Euro-Staaten die Krise verschärfen.
Das Schlüsselwort hier ist "scheint" :

Der aufgeregte Aktionismus aus Brüssel (gern aufgegriffen von unseren nationalen Polit-*zensiert* ) ist jetzt aus meiner Sicht reine Ablenkungsstrategieum von den falschen (oder eher unterlassenen) politischen Entscheidungen der Vergangenheit abzulenken. 
Ende 2008/Anfang 2009 wär der richtige Zeitpunkt gewesen.

Zwei einfache Fragen reichen, um sich diesen Ablenkung-Unfug klar zu machen (wenn man sie ehrlich beantwortet):

1.) Würde eine europäische Rating-Agentur (bei der EU woauchimmer angesiedelt) zu anderen Bewertungen kommen und wie glaubhaft wäre das denn ? oder
2.) wie würde das bei einer "unabhängigen" Agentur in Europa aussehen, käme die bei europäischen Staatsanleihen wirklich zu anderen Schlüssen ?

(ausser Acht lass ich jetzt bewusst mal die Frage, ob Staatsanleihen überhaupt bewertet werden müssen;
Man kann natürlich Modelle diskutieren bei denen die EZB 
(als "currency issuer" oder auch "printer of last resort" - auf deutsch: die drucken das Zeug -) 
für die Rückzahlungen immer garantieren könnte, wenn man sie denn liesse.
Damit würden wir ein völlig neues Fass aufmachen)

Worüber man reden kann, ist die Quasi-Oligopol-Situation der 3 grossen US-Firmen, 
mir wären eine grössere Anzahl (10-15), eine andere geografische Verteilung und ein anderes Geschäftsmodell (s.u) deutlich lieber.

Was schlecht gehen wird, ist ohne jede Bewertung auszukommen.
Wenn man Ratings verbietet, macht man sich nur äusserst lächerlich 
( wir haben ja in DE in anderen Zusammenhang grad aktuell genug Leute, die das anscheinend brauchen #friedrich #uhl #fdp #usw).

Wie will man Meinungen / Meinungsäußerungen verbieten ?

Wirtschafts-Print-Medien zensieren/beschlagnahmen , 
die jeweiligen Online-Ausgaben blocken oder abschalten 
und dann noch weltweit alle Wirtschaftsblogs killen oder was ...?
(hart ausgedrückt, bewegt sich die Politik/EU da auf prä-digitalem #Friedrich-#China-Niveau oder drunter.)

Wie dieser "rating ban" in Fachkreisen bewertet und kommentiert wird, will ich mal nur auszugsweise darstellen. Ich selber schrieb heute zum Thema kurz:


*BREAKING* "risk of sunburn, politicians ban sunrises"

wobei das noch ein eher harmloser Kommentar ist.

Meine "evil friends" bei Zerohedge (US-Finanzblog, AbKüFi ZH) titelten 
(sich auf auf einen Artikel der ftd.de beziehend)

Such a ban could prevent ratings from being published at “inappropriate moments” that could have negative effects on the financial stability of nations as well as on the global economy, the proposal states, according to the German newspaper." Next up: ban on anonymous blogs whose disclosure of the truth could have "negative effects on the financial stability of nations as well as on the global economy...Full FTD report here. 
Read it before it has been "filtered" by Europe's commission on truth sterilization.
geniale Formullierung "Ministerium für Wahrheitsbeseitigung", 
könnte fast unseren Stasi-2.0-Strategen in der CDU-Fraktion eingefallen sein
(die üblichen Verdächtigen ).

Aus den Kommentaren bei ZH reichen ein paar kurze Auszüge 
(Tip, bei manchen Themen ähnlich unterhaltsam wie #fefe-rants)

"if truth hurts, render it illegal" Always works - NOT!
We recommend shorting the hell out of anything European you can get your hands on that is still legal to be shorted. Censor that, bitchez!Next up: every moment is inappropriate.
Much of this speech comes from outside EU jurisidctionSo, ban EU newspapers from printing the belated speech? That's going to work well when in the presence of the Internet ...
(speech=Bewertungs-Einschätzung)
Tyler, If they do I hope you're going to set up your own online Credit Rating Agency 
Gestapo, bitchez!

Mein absoluter Favorit:
Selling is only a symptom...Ban Math.
quasi Brüssel/Berlin auf Tea-Party-Niveau.

(disclaimer, ich hatte lange nicht so viel Spass, wie beim Lesen dieser Kommentare, manche Sachen lassen sich nur äquivalent auf engl. ausdrücken)

Auch beim täglichen Chat bei beim englischen Riesen-Finanz-Blog FT Alphaville hatten wir unseren Spass zu dem Thema, wenn auch mit etwas harmloserer Wortwahl:
(die 2 "Financial Times Alphaville" Kommentatoren (AbKüFI ftav) , die ich sehr schätze, dazu:)
BE Brilliant plan. Just brilliant.TT hah…that is some punchline – great comedy line
Kommen wir zum Ende:
Da Schuldner und nicht Investoren die größte Einnahmequelle der Agenturen darstellen, liegt hier die Gefahr eines Interessenkonfliktes nahe: Drohende Herabstufungen könnten zu Streitigkeiten oder gar einem Verlust der Gebühren zahlenden Schuldner durch Wechsel der Agentur führen. Deshalb wird oft kritisiert, dass Rating-Agenturen nicht unabhängig sein können.
Das schreibst Du völlig zu Recht und da liegt auch m.E der Ansatzpunkt:

Lasst doch die Investoren die Rating Agenturen bezahlen und verbiete das jetzige Modell.

Wer(als Investor) würde sich freiwillig als Kunde eine 
teure, unfähige und wohlmöglich korrupte (oder schlimmeres) 
Rating Agentur aussuchen ?
Ich bin schon immer  völlig bedient, 
wenn wir sowas im aktuellen deutschen Politik-Betrieb dulden.

#problem solved
#discuss